am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Zweiteilige Dokumentation im BR-Fernsehen und in der BR-Mediathek anlässlich des 75. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau

29.04.2020

29. April 2020

In diesem Jahr jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Dachau zum 75. Mal. Dachau ist das Konzentrationslager, das während des Dritten Reichs am längsten ununterbrochen existierte. Im März 1933 veranlasste Heinrich Himmler die Errichtung eines politischen Lagers in der Nähe von München. Bereits am 22. März 1933 wurden die ersten 150 Häftlinge dort interniert. Dachau wurde zu einem „Vorzeigelager“ und zum Ausbildungsort für SS-Wachmannschaften sowie SS-Führungspersonal. Bis 1945 waren über 200.000 Häftlinge in Dachau inhaftiert – etwa 41.000 starben. Am 29. April 1945 wurde das Hauptlager schließlich von der US-Armee befreit.

In zwei Teilen wird in der historischen Dokumentation „KL Dachau“ die Geschichte des Lagers von März 1933 bis April 1945 nacherzählt. In Teil 1 der Dokumentation geht es insbesondere um das Lagersystem und die Organisation der SS. Teil 2 der Doku erzählt aus der Perspektive von sechs Häftlingen über das Leben und den Alltag im Lager.

Teil 1 der Dokumentation ist am Mittwoch, den 29. April 2020, um 22:00 Uhr, im BR-Fernsehen zu sehen. Teil 2 wird ebenfalls am Mittwoch, den 29. April 2020, um 22:45 Uhr, im BR-Fernsehen ausgestrahlt. Beide Teile sind bereits über die BR-Mediathek abrufbar.

Weitere Informationen zur Dokumentation finden Sie hier.


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