am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Prof. Dr. Sascha Feuchert: Holocaust zwischen Roman und Autobiographie: Imre Kertesz und Ruth Klüger

wöchentlich Di. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, F 006
Ziekgruppe: SLK DL Ma, WPV, 2. Sem

Das Seminar, das eine erhöhte Lesebereitschaft voraussetzt, führt zunächst in das Diskursfeld "Holocaust- und Lagerliteratur" ein, ehe es zwei zentrale Vertreter dieser Literatur genauer in den Blick nehmen wird: Imre Kertesz hat mit seinem "Roman eines Schicksallosen" einen der wohl bedeutsamsten Romane über den Holocaust vorgelegt, während Ruth Klügers Erinnerungen "weiter leben" als einflussreichste Autobiographie auf diesem Feld - zumindest in Deutschland - gelten kann. Beide Texte sollen kleinschrittig erschlossen und diskutiert werden; ebenso geplant ist ein Zeitzeugengespräch.

 

Anika Binsch: (literatur-)historischer Kontext, narrative Darstellungsmuster, Rezeption: Holocaust- und Lagerliteratur von 1933 bis 1949

wöchentlich Mi. 10:00 - 12:00 Uhr,  Phil. I, C 027
Zielgruppe: 2,3,5, WPV, Sj 3  |  SLK Ger Lit Ba, WPV, Sj 3  |  GuK Ger Lit Ba, WPV, Sj 3

Das Seminar widmet sich den frühen Texten der Holocaust- und Lagerliteratur, die im Exil und in den ersten Jahren unmittelbar nach Kriegsende vor allem in Deutschland unter Alliierter Besatzung erschienen sind. Im Vordergrund stehen dabei ihre narrativen Erzählmuster sowie der jeweilige Produktions- und Rezeptionskontext, die exemplarisch an ausgewählten Texten aufgearbeitet werden.

Das Seminar setzt eine erhöhte Lesebereitschaft voraus.


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Arbeitsstelle Holocaustliteratur
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