am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

„Was für ein mutiges und vorausschauendes Projekt!“ Jens-Jürgen Ventzki würdigt in der Süddeutschen Zeitung die Edition der Enzyklopädie des Gettos Lodz/Litzmannstadt

25.01.2021

24. Januar 2021

Unter dem Titel „Zeugnis ablegen bis zur ‚Aussiedlung‘“ ist am 24. Januar 2021 in der Süddeutschen Zeitung eine sehr lobende und ausführliche Besprechung der Edition der „Enzyklopädie des Gettos Lodz/Litzmannstadt“ erschienen.

Mit dem „sorgfältig edierten Band“ sei „ein höchst bedrückendes, einzigartiges Konvolut von einzelnen Karten mit Einträgen auf Deutsch, Polnisch und Jiddisch“ entstanden, erläutert Jens-Jürgen Ventzki, der als Sohn des NS-Bürgermeisters Werner Ventzki, dem die deutsche Verwaltung des Gettos als städtische Behörde unterstand, 1944 in Litzmannstadt geboren wurde. Es sei der Verdienst der Herausgeberinnen und Herausgeber, dass dieses bedeutende Zeitdokument zur Geschichte der Verfolgung und Vernichtung der europäischen Juden jetzt auch auf Deutsch vorliegt und so eine weitere Lücke im Wissen um das Ghetto Lodz/Litzmannstadt geschlossen wird, betont er.

Die „Enzyklopädie des Gettos Lodz/Litzmannstadt“ ist am 30. Oktober 2020 im Wallstein-Verlag erschienen. Sie wurde von Dominika Bopp, Sascha Feuchert, Andrea Löw, Jörg Riecke, Markus Roth und Elisabeth Turvold herausgegeben.

Die Arbeitsstelle Holocaustliteratur hat diese in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Sprachgeschichte der Universität Heidelberg sowie dem Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte ediert. 

Weitere Informationen zur Publikation finden Sie unter www.getto-enzyklopädie.de sowie auf den Seiten des Wallstein Verlags hier.

Zur vollständigen Rezension gelangen Sie hier.


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