am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Markus Roth sprach in der Max-Beckmann-Schule in Frankfurt zum 9. November

17.11.2017

9. November 2017

Vor rund 150 interessierten Schülerinnen und Schülern der Max-Beckmann-Schule sprach Markus Roth über den Blick von außen auf die Novemberpogrome 1938. Anschaulich zeigte er auf, dass die antijüdische Gewalt in allen ihren Details innerhalb weniger Tage auf der ganzen Welt bekannt war. Immer wieder wurde dabei deutlich, dass eine Abschottungspolitik gegen Flüchtlinge aus Deutschland und eine fremdenfeindliche Rhetorik in vielen Ländern verbreitet war und in vielem an rassistische Hetze unserer Tage erinnert. Damals wie heute vergifteten solche Töne den Diskurs, fanden zunehmend Akzeptanz in der Mitte der Gesellschaft und beeinfluss(t)en die Politik zu Lasten der Verfolgten und Geflohenen.


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