am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Konferenz: “Erinnerungsräume transmedial: Ostmitteleuropa im Kontext“

20.11.2011

Veranstalter: LOEWE-Schwerpunkt "Kulturtechniken und ihre Medialisierung"; Herder-Institut Marburg; Zentrum für Medien und Interaktivität an der Universität Gießen; International Graduate Centre for the Study of Culture Gießen; Arbeitsstelle Holocaustliteratur der Universität Gießen

Vom 29. bis zum 30. November 2011 findet im Herder Institut in Marburg (Vortragsaal, Gisoneneweg 5-7) eine Konferenz zum Thema "Erinnerungsräume transmedial: Ostmitteleuropa im Kontext" statt, die in drei Sektionen drei Leitaspekte des LOEWE-Schwerpunkts "Kulturtechniken und ihre Medialisierung" behandeln wird.

Sektion 1 wird sich dabei damit befassen, welche Intentionen hinter der Anlage eines Archivs/ einer Sammlung stecken und sich u.a. mit der Frage auseinandersetzen, ob gesammelte und archivierte Objekte ein Erinnerungsraum per se sind und Dokumente an sich gegen das Vergessen wirken können. Die zweite Sektion beschäftigt sich mit dem Potential audiovisueller Medien und Denkmäler für die (Ab-)Bildung eines Erinnerungsraumes, denn so sind viele historische Sachverhalte präsenter, wenn sie im Medium Film/Fernsehen prominent gezeigt werden. Sektion 3 wird Projekte vorstellen, die sich dem Internet als Erinnerungsraum widmen und dabei verschiedene Seiten der kommunikativen und korporativen Nutzung dieses Medium sichtbar machen; u.a. am Beispiel des Internet-Portals zur Chronik des Gettos Lodz. Eine Präsentation des multimedialen Web-Angebotes der Getto-Chronik wird die Tagung beschließen.

Ausführlichere Informationen gibt es hier.


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Arbeitsstelle Holocaustliteratur
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