am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

“Fluchten. Wie ein junges Mädchen den Holocaust überlebte“

09.01.2014

Am 30.01. findet in Berlin die gleichnamige Buchpräsentation und ein anschließendes Zeitzeugengespräch mit Eva Erben statt.
Eva Erben wurde 1930 geboren und lebte mit ihren Eltern Jindrich und Marta Löwidt in Prag. Ihre Kindheit endete, als im März 1939 die deutsche Wehrmacht einmarschierte. Im Dezember 1941 wurde die Familie in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Wenige Jahre später wurde die Familie getrennt, als der Vater nach Kaufering verschleppt und ermordet wurde. Eva musste mit ihrer Mutter nach Ausschwitz-Birkenau. Auf einem Todesmarsch im Februar 1945 verlor Eva dann auch ihre Mutter. Ihr selbst gelang wenig später jedoch die Flucht und sie wurde von einer tschechischen Familie versteckt.
Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr in der Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum (Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin). Weitere Informationen finden Sie hier


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