am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Crowdsourcing-Aktion „Jeder Name zählt“ der Arolsen Archives

27.04.2020

In einer Zeit von Kontaktsperren und sozialer Distanzierung rufen die Arolsen Archives zu einer Crowdsourcing-Aktion unter dem Titel „Jeder Name zählt“ auf.

Die Befreiung der Konzentrationslager und das Ende des Zweiten Weltkrieges jähren sich in diesem Jahr zum 75. Mal. Aus diesem Anlass möchten die Arolsen Archives den Millionen Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus gedenken – in einem partizipativen Erinnerungsprojekt, an dem jeder von Zuhause teilnehmen kann.

Ziel der Aktion ist es, ein monumentales Erinnerungswerk im Internet aufzubauen, sodass zukünftig Informationen zu Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus zugänglich sind. Bereits Anfang des Jahres wurde das Projekt mit Schülerinnen und Schülern begonnen. Nun soll es ein offeneres Angebot für jeden werden.

Die Arolsen Archives rufen daher alle Interessierten dazu auf, Namen aus Deportations- und KZ-Listen für die Datenbank zu erfassen, um die Schicksale dieser Menschen vor dem Vergessen zu bewahren.

Weitere Informationen zu dem Projekt „Jeder Name zählt“ und zu den Teilnahmebedingungen finden Sie hier.


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