am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Gespräch zum Abschluss der Ausstellung ′Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung′: ′Auch fast vergessen: Die Deportation von Ost- nach West – Berichte ehemaliger Zwangsarbeiter′

10.12.2018

17. Januar 2019

Zum Abschluss der Ausstellung "Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung", die bis zum 17. Januar 2019 in der Kongresshalle Gießen gezeigt wird, findet am 17. Januar 2019 um 18 Uhr im Vortragsraum der Kongresshalle ein Gespräch mit Dr. Ludwig Brake und Pfarrer Christoph Geist unter dem Titel "Auch fast vergessen: Die Deportation von Ost- nach West – Berichte ehemaliger Zwangsarbeiter" statt.

Malyj Trostenez war ursprünglich ein Lager für Zwangsarbeiter. Auch in Deutschland gehörte die verbrecherische, erpresste Ausbeutung ausländischer Arbeitskräfte – Zwangsarbeit – während des Zweiten Weltkrieges und die damit einhergehende menschenverachtende Behandlung und rassistische Geringschätzung der betroffenen Menschen zum Alltag. Erst seit Anfang der neunziger Jahre wurde auf dieses Thema durch eine Initiativgruppe aus Linden neu aufmerksam gemacht, die über Jahre hinweg Besuchsprogramme organisierte. Aus den Erfahrungen dieser Arbeit wird berichtet.

Am Ende der Veranstaltung wird Prof. Dr. Thomas Bohn (Osteuropäische Geschichte, JLU Gießen) ein Resümee zur Ausstellung ziehen. 
Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie hier.

 

 


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