am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

′Da mussten wir doch was tun!′ – Gespräche zur Bürger_innen- und Menschenrechtsarbeit von Sinti und Roma im DokuZ Sinti und Roma Berlin

10.07.2018

1. August 2018

„Da mussten wir doch was tun!" – Gespräche zur Bürger_innen- und Menschenrechtsarbeit von Sinti und Roma mit Ilona Lagrene und Éva Ádám.

In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 wurde das Zigeunerfamilienlager in Auschwitz-Birkenau aufgelöst und beinahe alle Gefangenen wurden ermordet. Zum Gedenken an die Opfer findet dieses Jahr am 1. August ein Gespräch zur Bürger_innen- und Menschenrechtsarbeit von Sinti und Roma statt. Unter dem Motto „Da mussten wir doch was tun“ werden Ilona Lagrene und Éva Ádám ins Gespräch kommen. Ilona Lagrene engagiert sich seit vielen Jahrzehnten in der Bürger_innenrechtsarbeit der Sinti und Roma. Éva Ádám ist pädagogische Leiterin bei dem Projekt "Dikhen Amen" von Amaro Drom, der bundesweiten Jugendorganisation für Roma und Nicht-Roma-Jugendliche. Sie berichtet von ihrer Zusammenarbeit mit jugendlichen Sinti und Roma.

Das Gespräch beginnt am 1. August um 19 Uhr im DokuZ Sinti und Roma, Prinzenstraße 84.2 in 10969 Berlin.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma sowie der Jugendorganisation Amaro Drom und Amaro Foro statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die jährliche Gedenkveranstaltung am Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma Europas findet dann am 2. August im Simsonweg /Scheidemannstraße – zwischen dem Brandenburger Tor und dem Reichstagsgebäude in Berlin statt. Weitere Informationen zu der Gedenkveranstaltung folgen.

 

 

 

 

 

 


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