am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

„Seid mutig, seid kritisch, nutzt diese Plattformen und setzt Gegennarrative“ – Experten diskutierten an der Humboldtschule Bad Homburg über die Zukunft der Erinnerungskultur

26.06.2026

10. Juni 2026

Am 10. Juni 2026 beteiligte sich die Arbeitsstelle Holocaustliteratur an einem Diskussionsforum der von Madeleine Rohe und Philipp Kütemeier geleiteten YOUnesco-AG der Humboldtschule in Bad Homburg zum Thema „Erinnerungskultur. Wie erinnern wir im 21. Jahrhundert?“. Unter der Moderation von SWR-Reporter Wolfgang Seligmann diskutierten Prof. Sascha Feuchert, Dr. Martin Liepach (Fritz Bauer Institut), Wolfram Juretzek (Initiative Stolpersteine Bad Homburg e.V.) und Dr. Kurt Grünberg über aktuelle Herausforderungen der Vermittlungsarbeit in einer Zeit, in der immer weniger Überlebende selbst berichten können und antisemitische Einstellungen weit verbreitet sind. Dabei wurde deutlich, dass historisches Lernen ohne die unmittelbare Präsenz von Zeitzeug:innen möglich ist, sofern neue Vermittlungsformen entwickelt werden, die sowohl Wissen, Empathie als auch Verantwortungsbewusstsein gleichermaßen fördern.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier auf unserer Website.

Unter dem Titel „Wenn Zeugen verstummen“ erschien am 13. Juni zudem ein Beitrag von Martina Dreisbach zur Podiumsdiskussion in der Taunus Zeitung (S. 24).

 


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Arbeitsstelle Holocaustliteratur
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