am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

„Reading does not make you a better person, but so much more of a person“ – Buchvorstellung mit Daniel Pedersen zur Bedeutung der Holocaustliteratur in der Erinnerungskultur

18.06.2026

3. Juni 2026

Was kann Literatur als „Gedächtnisraum“ leisten, wenn die Erinnerung an den Holocaust zu verblassen droht? Dieser Frage widmete sich am 3. Juni eine hybride, in englischer Sprache abgehaltene Buchvorstellung, die vom College of Liberal Arts & Sciences (CLAS), der Arbeitsstelle Holocaustliteratur (AHL) sowie dem Akzentbereich „Holocaust- und Lagerliteratur“ in Kooperation mit der Europäischen Hochschulallianz EUPeace als Teil der Reihe „EUPeace Bridge Dialogue“ ausgerichtet wurde. Zu Gast war der schwedische Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Daniel Pedersen, der im Gespräch mit Dr. Charlotte Kitzinger (CLAS) sein 2025 erschienenes Buch „Natt och aska. Förintelsens litteraturer“ („Nacht und Asche. Literaturen des Holocaust“) präsentierte. Auf rund 400 Seiten erschließt Pedersen ein breites Spektrum literarischer Stimmen, die sich mit den Erfahrungen des Holocaust und dessen Nachwirkungen auseinandersetzen. Im Gespräch mit Dr. Charlotte Kitzinger (CLAS) sprach er über die Vielfalt der Holocaustliteraturen, ihre Bedeutung für die Gedenkkultur sowie die Zukunft des historischen Gedächtnisses. 

Einen ausführlichen Bericht zu dieser Veranstaltung finden Sie hier auf unserer Website.


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Arbeitsstelle Holocaustliteratur
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