am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Wanderausstellung - “Displaced Persons in Mittelhessen 1945-1960“

08.12.2012

Am Dienstag, den 11. Dezember 2012, findet im Gießener Rathaus die Eröffnung der Wanderausstellung "Displaced Persons in Mittelhessen 1945-1960" statt, die aus dem gleichnamigen, studentischen Projekt an der JLU hervorgegangen ist.
Insgesamt 17 Studierende haben mit Unterstützung des Ostmitteleuropahistorikers Professor Hans-Jürgen Bömelburg das Schicksal der sogenannten "Displaced Persons" (DPs) aufgearbeitet. Die Alliierten schufen diese Bezeichnung für Millionen Menschen, die sich nach Kriegsende 1945 auf deutschem Boden befanden. Aufgrund einer erschwerten Rückkehr in ihre Heimatländer wurden die DPs in Lagern untergebracht - so auch in Mittelhessen. Die Ausstellung hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte, Lebenswelt und Wahrnehmung dieser Menschen näher in den Blick zu nehmen.

Besucht werden kann die Ausstellung bis zum 14. Dezember täglich von 8 bis 18 Uhr. Ab dem 17. Dezember wird sie im Museum der Universitätsgeschichte an der 'Nationalen Universität Taras Schewchenko' in Kiew präsentiert. Voraussichtlich ab März 2013 wird die international angelegte Wanderausstellung, welche durch das 'Projekt Geschichtswerkstatt Europa', die 'Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft' und das 'Institut für Angewandte Geschichte' gefördert wird, wieder in Deutschland zu sehen sein. Zu den weiteren Stationen zählen neben Gießen auch Wetzlar und München.

Das studentische Projekt lädt zur Eröffnung um 15 Uhr in das Rathaus der Stadt Gießen (2. Obergeschoss, Stadtbibliothek) zum Pressegespräch mit anschließender Führung ein. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

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