am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Online-Gespräch zum Thema „Pädagogische Auseinandersetzung mit aktuellen Formen des Antisemitismus“. Eine Veranstaltung der Agentur für Bildung, des Fritz Bauer Instituts und des Magazins LaG

25.06.2020

2. Juli 2020

Am 2. Juli bietet das Fritz Bauer Institut gemeinsam mit dem Magazin „Lernen aus der Geschichte“ (LaG) und der Agentur für Bildung Geschichte, Politik und Medien e.V.  ein Online-Gespräch zum Thema „Pädagogische Auseinandersetzung mit aktuellen Formen des Antisemitismus“ an. 

Die Veranstaltung findet mit Monique Eckmann (emeritierte Professorin der Hochschule für soziale Arbeit) Gottfried Kößler (ehemaliger stellvertretender Direktor des Fritz Bauer Instituts) und Ingolf Seidel (LaG Magazin) statt, die sich in dem Gespräch über fachliche Standards und Anforderungen an VermittlerInnen antisemitismuskritischer Bildungsarbeit austauschen. 

„Das Feld von Antisemitismuskritik und -bekämpfung ist emotional und politisch hoch aufgeladen. Im politischen Diskurs sind manche Vereindeutigungen und normative Aussagen nachvollziehbar und in einzelnen Fällen sogar notwendig. In der pädagogischen Arbeit ist das anders. Es geht nicht um einen polarisierenden Kampf der Positionen. Im Rahmen der pädagogischen Möglichkeiten liegt es, Antisemitismus ‚zu erkennen, Empathie mit den Opfern her(zu)stellen sowie Gegenstrategien (zu) erproben.‘“(Eckmann/Kößler). 

Das Gespräch findet am 2. Juli 2020, von 18:00 bis 19:30 Uhr, über Zoom statt.

Sie können sich noch bis zum 30. Juni anmelden.

Weitere Informationen finden Sie hier.


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