am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Online-Datenbank der Arbeitsstelle Holocaustliteratur und der UB Gießen „Frühe Texte der Holocaust- und Lagerliteratur 1933 bis 1949“ nun online zugänglich

29.10.2019

Oktober 2019

Gemeinsam mit der Universitätsbibliothek Gießen hat die Arbeitsstelle Holocaustliteratur unter www.fruehe-texte-holocaustliteratur.de eine frei zugängliche und kostenfreie Online-Datenbank für frühe Texte der deutschsprachigen Holocaust- und Lagerliteratur von 1933 bis 1949 veröffentlicht. Aufgenommen und bibliografisch erfasst werden selbstständig publizierte deutschsprachige Werke. Neben Inhaltszusammenfassungen werden Autorbiografien und Werkgeschichten bereitgestellt, sofern solche Informationen ermittelt werden können. Die Datenbank wird kontinuierlich erweitert. 

Teil des Projekts „Frühe Texte der Holocaust- und Lagerliteratur“ ist auch die Sammlung „Frühe Holocaustliteratur“ innerhalb der Digitalen Giessener Sammlungen (DIGISAM). Sie stellt urheberrechtlich frei verfügbare Texte der deutschsprachigen Holocaust- und Lagerliteratur von 1933 bis 1949 als elektronische Volltexte zur Verfügung. 
Ziel der Online-Bibliografie und der Volltextsammlung ist es, diese in weiten Teilen vergessenen Texte wieder zugänglich zu machen, insbesondere für den schulischen wie außerschulischen Bildungsbereich. 

Zugang zur Datenbank und den digitalen Volltexten erhalten Sie unter http://www.fruehe-texte-holocaustliteratur.de, zur Sammlung der digitalen Volltexte gelangen Sie außerdem unter https://digisam.ub.uni-giessen.de/ubg-ihd-fhl.

Das aktuelle Projekt „Frühe Texte der Holocaust- und Lagerliteratur“ ist aus dem Kooperationsprojekt „GeoBib – Online-Bibliographie früher Holocaust- und Lagerliteratur“ hervorgegangen. An der Entwicklung einer annotierten und georeferenzierte Online-Bibliographie der frühen deutsch- bzw. polnischsprachigen Holocaust- und Lagerliteratur (1933-1949) zur Erforschung von Erinnerungsnarrativen waren neben der AHL das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI), die Professur für Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik, das Institut für Geographie (alle JLU Gießen) sowie das Herder-Institut (Marburg) beteiligt. Gefördert wurde das Projekt von 2012 bis 2015 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).


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