am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Neuer Band in der Schriftenreihe der AHL und der Chambré-Stiftung erschienen: ′Angezeigt von Mama. Die Geschichte einer Denunziation′

07.08.2018

6. August 2018
 

Maria Gabrielsens Bericht, der von Elisabeth Turvold aus dem Norwegischen übersetzt und von Markus Roth und Elisabeth Turvold herausgegeben wurde, ist ein erschütterndes Zeugnis innenfamiliären Verrats im nationalsozialistischen Österreich: die Geschichte einer Denunziation durch die eigene Mutter. Infolgedessen wird Maria als Zehnjährige mit ihren sechs Geschwistern nach Theresienstadt deportiert – wie durch ein Wunder überleben alle sieben das Getto. Ihre Rückkehr nach Wien bringt einen aufsehenerregenden Prozess gegen ihre Mutter ins Rollen. Nach dem Krieg gelingt es ihr, in Norwegen eine neue Familie und ein neues Zuhause zu finden und sich schließlich ihrer schlimmen Vergangenheit zu stellen, von der sie in diesem Buch erzählt.
 
Das Buch ist der 5. Band in der Reihe "Studien und Dokumente zur Holocaust- und Lagerliteratur" und ist ab sofort erhältlich.
Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen wollen, können Sie das Buch gegen eine Spende des Verkaufspreises von 16 Euro an den Förderverein der Arbeitsstelle Holocaustliteratur unter arbeitsstelle.holocaustliteratur@germanistik.uni-giessen.de bestellen. 
Der Band ist außerdem im Metropol-Verlag sowie im Buchhandel erhältlich. 
 
Maria "Mitzi“ Gabrielsen, Oddvar Schjølberg:
"Angezeigt von Mama. Die Geschichte einer Denunziation". Herausgegeben von Markus Roth und Elisabeth Turvold.
Berlin: Metropol, 2018.
136 Seiten, 16,00 Euro
ISBN: 978-3-86331-413-2

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