am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Gedenken an die Deportation von Gießener Sinti am 16. März 1943

16.03.2016

16. März 2016

Zu einer Stunde der Erinnerung und Mahnung zum Gedenken an den 73. Jahrestag der Deportation von 14 Angehörigen der Gießener Sinti am 16. März 1943 nach Auschwitz-Birkenau und an weitere deportierte Angehörige der Gießener Sinti lädt der Magistrat der Universitätsstadt Gießen die Gießener Bevölkerung am 16. März 2016 ein.Nach der Begrüßung und einer Ansprache von Frau Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz sowie einem Grußwort des Vorsitzenden des Landesverbandes Hessen des Verbandes Deutscher Sinti und Roma, Herrn Adam Strauß, wird Herr Dr. Benjamin Ortmeyer, apl. Professor an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, einen Vortrag mit dem Titel "Die Verbrechen der Nazis an den Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau" halten.

Anschließend erfolgt eine Namenslesung der deportierten Angehörigen der Gießener Sinti von Frau Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz am Mahnmal für alle Opfer und Verfolgten des Naziregimes am Berliner Platz. Es schließen sich Gebete der Katholischen und Evangelischen Kirche an.

Zum Abschluss können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Stunde der Erinnerung und Mahnung symbolisch für die Sinti, die einmal Bürgerinnen und Bürger Gießens waren, bis sie deportiert und viele von ihnen ermordet wurden, Blumengebinde niederlegen.

Die Gedenkveranstaltung findet am Mittwoch, 16. März 2016, um 18.00 Uhr, im Hermann-Levi-Saal des Rathauses (Berliner Platz 1, 35390 Gießen) mit anschließendem Gedenken am Mahnmal für alle Opfer und Verfolgten des Naziregimes am Berliner Platz statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.


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