am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Fritz Bauer Institut lädt am 21.07. zur öffentlichen Führung im Norbert Wollheim Memorial ein

05.07.2013

Das Norbert Wollheim Memorial ist benannt nach Norbert Wollheim (1913–1998), Überlebender des Konzentrationslagers Buna/Monowitz. Er musste für die I.G. Farben Zwangsarbeit auf der Baustelle in Auschwitz leisten. 1951 verklagte er den Konzern in einem Musterprozess auf Entschädigung. Das Wollheim Memorial verbindet das Gedenken an die Opfer von Buna/Monowitz mit Informationen über die Geschichte ihrer Verfolgung und Entschädigung.

Ort des Norbert Wollheim Memorial ist das I.G. Farben-Haus, heute Sitz der geistes- und kulturwissenschaftlichen Fachbereiche der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Hier, am ehemaligen Hauptsitz eines der größten Chemiekonzerne der Welt, ist es am Rand des Geländes in einem kleinen Pavillon untergebracht.

Die Führung greift die Konzeption des Memorials auf, die Ereignisgeschichte in den drei zeitlichen Ebenen Vorkriegszeit, NS-Geschichte und Nachkriegszeit mit den lebensgeschichtlichen Erzählungen der Überlebenden verbindet. Das Memorial wird im Zusammenhang mit dem IG Farben-Haus als künstlerische Installation präsentiert und gibt Anlass für historisch-politisches Lernen.

Treffpunkt für die Führung am Sonntag, den 21. Juli 2013, um 15.00 Uhr, ist der Norbert Wollheim-Pavillon an der Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend (Grüneburgplatz 1).

Zugang über den Universitäts-Parkplatz Fürstenberger Straße
Guide: Céline Wendelgaß

Kontakt:
Fritz Bauer Institut
Tel.: 069.798 322-40
info(at)fritz-bauer-institut.de
www.wollheim-memorial.de


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