am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Frankfurt liest ein Buch: “Frankfurt verboten“

07.04.2016

11.-24.04.2016

Vom 11. bis 24. April 2016 findet die Veranstaltungsreihe "Frankfurt liest ein Buch" zum siebten Mal statt. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr der Roman "Frankfurt verboten" von Dieter David Seuthe. Er wird im April an unterschiedlichen Orten in Frankfurt gelesen.

Der Roman erzählt vom Weg einer jungen jüdischen Musikerin zwischen 1929 und 1936 in Frankfurt am Main. Am berühmten Hoch'schen Konservatorium wird Elise Hermann zur Pianistin ausgebildet. Für die Tochter jüdischer Eltern ohne Vermögen ist dies ein großes Glück, denn ohne ein Stipendium wäre ihr diese Chance versagt geblieben. Sie verliebt sich außerdem in den "arischen" Jurastudenten Max von Hochem und plant mit ihm eine gemeinsame Zukunft.
Doch alles ändert sich, als Hitler an die Macht kommt. Elises Debüt-Konzert im März 1933 wird verboten, so wie öffentliche Auftritte jüdischer Künstler überhaupt in Deutschland untersagt werden. Elise muss um ihr berufliches und bald auch um ihr persönliches Überleben kämpfen.

Weitere Informationen finden Sie hier.
Das Programm zur Reihe "Frankfurt liest ein Buch" finden Sie hier.


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