am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

′Frankfurt – Theresienstadt′ - Veranstaltung mit Edith Erbrich in Butzbach

21.01.2019

Sonntag, 27. Januar 2019, 19 Uhr

Edith Erbrich wurde 1937 in Frankfurt am Main als Edith Bär geboren und als Achtjährige nach Theresienstadt deportiert. Ihre katholische Mutter wurde in Beugehaft genommen und sollte sich von ihrem jüdischen Mann scheiden lassen, weigerte sich jedoch. Auch die Töchter Edith und Hella galten als jüdisch und wurden am 14. Februar 1945 zusammen mit dem Vater Norbert Bär ins Lager Theresienstadt deportiert.

Seit 2001 berichtet Edith Erbrich in Schulen und öffentlichen Veranstaltungen über ihr Leben und Überleben. Mit dem Journalisten Peter Holle hat sie lange Gespräche geführt und ihr Erinnerungsbuch "Ich hab‘ das Lachen nicht verlernt" veröffentlicht. 
Das Gespräch findet am 27. Januar, um 19 Uhr, im Museum der Stadt Butzbach (Färbgasse 14) statt. Es ist eine gemeinsame Veranstaltung der Lagergemeinschaft Auschwitz – Freundeskreis der Auschwitzer und der Stadt Butzbach. Der Eintritt ist frei.


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