am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Ausstellung ′Holocaust und Zwangsarbeit in Galizien′ im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin

20.08.2019

30. August 2019 bis 2. Februar 2020

Am 1. September 2019 jährt sich der Beginn des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Anlässlich des Jahrestags wird im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin vom 30. August 2019 bis 2. Februar 2020 eine Ausstellung zum Thema "Holocaust und Zwangsarbeit in Galizien. Eine Geschichte von Vernichtung und Überleben" gezeigt.

Am 1. September 1939 beginnt mit dem deutschen Angriff auf Polen der Zweite Weltkrieg. Im Distrikt Galizien, der zuerst sowjetisch und ab 1941 deutsch besetzt war, lebten über 500.000 Jüdinnen und Juden. Fast alle wurden von den Deutschen ermordet. Die Ausstellung zeigt die deutsche Besatzungspolitik gegenüber der jüdischen Bevölkerung in Galizien: einzelne Pogrome, die Bildung von Ghettos, Verschleppung in das Vernichtungslager Bełzec sowie Zwangsarbeit in Lagern.
Die Darstellung folgt dem Schicksal des Holocaust-Überlebenden Józef Lipman und den Rettungsversuchen einzelner Helfer, insbesondere von Berthold und Else Beitz sowie von Donata und Eberhard Helmrich.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zu einem umfangreichen Begleitprogramm finden Sie hier.


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