am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Umfrage der Körber-Stiftung zum Geschichtsunterricht an Schulen

29.09.2017

Aus der Geschichte lernen

Eine repräsentative Umfrage zum Geschichtsunterricht an deutschen Schulen, die Forsa im Juli und August 2017 im Auftrag der Körber-Stiftung durchgeführt hat, hat ergeben: Nur 59 Prozent der Schüler ab 14 Jahren wissen, dass Auschwitz-Birkenau ein Konzentrations- und Vernichtungslager war.

95 Prozent der Deutschen finden jedoch Geschichtsunterricht in der Schule wichtig. Dabei wünschen sich die meisten einen Unterricht, der dazu befähigt, Inhalte kritisch zu hinterfragen und Lehren für die Gegenwart zu ziehen. Auch Schülerinnen und Schülern ist dies am wichtigsten. Aus Sicht der Jugendlichen dominiert im Geschichtsunterricht immer noch die Wissensvermittlung historischer Namen, Daten und Fakten. Dennoch schätzen sie die Qualität des eigenen Geschichtsunterrichts als gut ein.

Zur Umfrage gelangen Sie hier.

 

 

 

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