am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Zeitzeugengespräch mit Oberstaatsanwalt a.D. Gerhard Wiese zu den Frankfurter Auschwitz-Prozessen im Rahmen von Prof. Sascha Feucherts Seminar „Auschwitz vor Gericht und auf der Bühne“

11.05.2026

15. Mai 2026, 12 bis 14 Uhr c.t., Haus B, Raum 009, Philosophikum I der JLU Gießen (Otto-Behaghel-Straße 10, 35394 Gießen)

Am Freitag, dem 15. Mai 2026, wird Gerhard Wiese (geb. 1928), der letzte noch lebende Beteiligte der Frankfurter Auschwitz-Prozesse, zu Gast an der Justus-Liebig-Universität Gießen sein. Als junger Staatsanwalt vertrat er unter der Leitung Fritz Bauers die Anklage im ersten Auschwitz-Prozess vor dem Landgericht Frankfurt am Main und trug maßgeblich dazu bei, die nationalsozialistischen Verbrechen von Auschwitz vor Gericht zu stellen. In einer von Aileen Carvelli (studentische Mitarbeiterin der AHL) moderierten Veranstaltung wird Gerhard Wiese unter anderem über die Vorbereitung der Prozesse sowie über seine Tätigkeit als Staatsanwalt berichten. Im Anschluss besteht Gelegenheit für Fragen.

Das Gespräch richtet sich an alle interessierten Studierenden der JLU Gießen sowie an Mitglieder des Fördervereins und beginnt um 12:15 Uhr in Raum B009 am Philosophikum I (Otto-Behaghel-Straße 10, 35394 Gießen). Es ist Teil des von Prof. Sascha Feuchert im Sommersemester 2026 veranstalteten Seminars „Auschwitz vor Gericht und auf der Bühne“, das sich der epochalen Bedeutung des Eichmann-Prozesses in Jerusalem (1961) sowie der Frankfurter Auschwitz-Prozesse ab 1963 widmet und deren Auswirkungen auf literarische und theatrale Debatten über die Darstellung von „Auschwitz“ untersucht.

Organisiert wird die Veranstaltung von der Arbeitsstelle Holocaustliteratur im Rahmen des Akzentbereichs „Holocaust- und Lagerliteratur“; gefördert wird sie durch die Hessische Landeszentrale für politische Bildung.


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Arbeitsstelle Holocaustliteratur
Otto-Behaghel-Str. 10 B / 1 · D-35394 Gießen · Deutschland
arbeitsstelle@holocaustliteratur.de
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