am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Gedenkstunde anlässlich des 80. Jahrestages der Deportation Gießener Sinti und Jenischen im März 1943

09.03.2023

16. März, 17 Uhr, Hermann-Levi-Saal (Berliner Platz 1, 35390 Gießen)

Am 16. März 1943 – vor 80 Jahren – wurden 14 Angehörige der Gießener Sinti und Jenischen in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Aus diesem Anlass erinnert der Magistrat der Universitätsstadt Gießen auch in diesem Jahr in einer Gedenkstunde an die Gießener Sinti und Jenischen.

Nach einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher und einer Ansprache von Rinaldo Strauß vom Landesverband Hessen des Verbandes Deutscher Sinti und Roma werden vier Studierende der Justus-Liebig-Universität Gießen über die Verfolgung der Sinti:zze und Jenischen in Gießen sowie über einzelne Schicksale sprechen. Es folgt ein Gang zum Mahnmal für alle Opfer und Verfolgten des Naziregimes am Berliner Platz, wo die Namen der deportierten Gießener Sinti und Jenischen von Oberbürgermeister Becher verlesen und Gebete der Katholischen und Evangelischen Kirche von Pfarrer Erik Wehner (Leitender Pfarrer des Postoralraums Gießen-Stadt) und Pfarrer Dr. Gabriel Brand (Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Gießen) gesprochen werden. Zum Abschluss sind die Teilnehmenden dazu aufgerufen, Blumen am Mahnmal niederzulegen. Emily Härtel wird die Veranstaltung am Violoncello musikalisch begleiten.

Die Gedenkstunde beginnt am Donnerstag, den 16. März 2023, um 17 Uhr im Hermann-Levi-Saal des Gießener Rathauses (Berliner Platz 1, 35390 Gießen). 


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