am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Antisemitismus: Wolfgang Benz über Präsenz und Tradition eines Ressentiments

22.10.2015

24. November 2015

Am 24. November lädt das LZG in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung sowie der Arbeitsstelle Holocaustliteratur der JLU Gießen zu einer Lesung mit anschließender Diskussionsrunde ein. Anika Binsch, Mitarbeiterin der AHL, wird den Abend moderieren.

Objektive Kriterien, was Antisemitismus ist, in welchen Formen er in Deutschland vorkommt und wie Judenfeindschaft von Israelkritik abzugrenzen ist, sind für eine differenzierte Betrachtung des Phänomens unentbehrlich. In seinem neuen Buch "Antisemitismus - Präsenz und Tradition eines Ressentiments" fasst der international angesehene Historiker und Antisemitismusforscher Prof. em. Dr. Wolfgang Benz Erkenntnisse aus seiner langjährigen Beschäftigung mit dem langlebigsten Vorurteil der menschlichen Geschichte zusammen. Das Buch bietet ein Kompendium, das ohne gelehrte Attitüde, aber mit aller wissenschaftlichen Sorgfalt gewonnene Einsichten bündelt. Nach der Vorstellung des Buches und einem Teil zu "Antisemitismus als Aufgabe der historisch-politischen Jugendbildung" soll sich eine Publikumsdiskussion anschließen.

Wolfgang Benz (*1941) lehrte bis 2011 an der TU Berlin und leitete von 1990 bis 2011 das zugehörige Zentrum für Antisemitismusforschung.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im KiZ (Kongresshalle): Südanlage 3a, 35390 Gießen.
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie hier
 


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Arbeitsstelle Holocaustliteratur
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