am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

„Freude ist für mich verboten“: Ausführliche Rezension von Wilfried Weinke zur Edition „Der papierene Freund. Holocaust-Tagebücher jüdischer Kinder und Jugendlicher“ in der taz erschienen

09.08.2022

8. August 2022

Auf der Flucht, in Verstecken, in Gettos und Lagern war es vielen jüdischen Kindern und Jugendlichen aus West-, Mittel- und Osteuropa ein tiefes Bedürfnis, ihre Erlebnisse und Gefühle schriftlich festzuhalten. Mit dem Sammelband „Der papierene Freund. Holocaust-Tagebücher jüdischer Kinder und Jugendlicher“ liegen nun einige „der erschütternden Zeugnisse über den Raum der Kindheit“, so Weinke in seiner Rezension, in „einer vorbildlichen Edition“ vor.

Die von Wolf Kaiser herausgegebene und im Metropol Verlag erschienene Edition ist seit Mai 2022 als 12. Band der gemeinsamen Schriftenreihe der Arbeitsstelle Holocaustliteratur und der Ernst-Ludwig-Chambré-Stiftung zu Lich erhältlich. Die Anthologie versammelt Auszüge aus in neun Sprachen verfassten Tagebüchern von jüdischen Jugendlichen und veröffentlicht sie, „sorgsam übersetzt“, erstmals auf Deutsch. In seiner Rezension schildert Weinke einige der bewegenden Schicksale derer, denen „nicht nur die Heimat gestohlen, sondern auch jede Existenzberechtigung abgesprochen“ wurde. 

Zur vollständigen Rezension gelangen Sie hier.

Weitere Informationen sowie eine Bestellmöglichkeit finden Sie auf den Seiten des Metropol Verlags hier

Wolf Kaiser: Der papierene Freund. Holocaust-Tagebücher jüdischer Kinder und Jugendlicher.
Berlin: Metropol, 2022. 607 Seiten.
ISBN: 978-3-86331-640-2, 39,00 Euro.


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