am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

AHL-Mitarbeiterin Elisabeth Turvold zu Besuch bei Anne Greve und Maria Gabrielsen in Norwegen / Limitierte signierte Karten von Gabrielsen zum Buch erhältlich

September 2022

Am 15. September 2022 besuchte AHL-Mitarbeiterin Elisabeth Turvold Prof. Anne Greve, die Enkelin von Odd Nansen, in Oslo. Dabei ging es um das 1970 auf Norwegisch erschienene Buch „Tommy“ von Odd Nansen, der von 1942 bis 1945 unter den Nazis inhaftiert war. Es handelt von einem jüdischen Jungen (geb. 1934), den Nansen während seiner Haft im Konzentrationslager Sachsenhausen kennenlernte. Tommy, eigentlich Thomas Buergenthal, emigrierte nach dem Krieg in die USA. Er studierte Jura und wurde Richter an verschiedenen amerikanischen Gerichten. Von 2000 bis 2010 war er Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Das Buch „Tommy“ wird aktuell an der AHL von Elisabeth Turvold ins Deutsche übersetzt.

Am 17. September folgte dann ein Besuch bei der Holocaustüberlebenden Maria „Mitzi“ Gabrielsen (geb. 1934), deren Erinnerungen unter Mitarbeit von Oddvar Schjølberg 2013 auf Norwegisch erschienen. 2018 folgte die deutschsprachige Ausgabe in der Schriftenreihe der AHL beim Berliner Metropol Verlag („Angezeigt von Mama. Die Geschichte einer Denunziation“). Die Übersetzerin Elisabeth Turvold wurde herzlich von ihr und ihrem Mann Asbjørn empfangen und fürstlich bewirtet. Maria erzählte auch über ihre Kindheit in Wien und Theresienstadt. Sie ist bis heute als Zeitzeugin im In- und Ausland aktiv.

Das Buch „Angezeigt von Mama“ kann, so lange der Vorrat reicht, ab sofort mit exklusiv von Maria signierten Karten bei der Arbeitsstelle Holocaustliteratur bestellt werden.


Drucken

TOP
Arbeitsstelle Holocaustliteratur
Otto-Behaghel-Str. 10 B / 1 · D-35394 Gießen · Deutschland
arbeitsstelle.holocaustliteratur@germanistik.uni-giessen.de
News