am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Wir danken Felix Luckau für sieben Jahre an der Arbeitsstelle Holocaustliteratur!

05.01.2026

Zum 31. Dezember 2025 hat unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Felix Luckau die AHL verlassen, um sich neuen beruflichen Aufgaben zuzuwenden. In den vergangenen sieben (!) Jahren hat er unsere Arbeit in herausragender Weise geprägt. Neben und nach seinem Lehramtsstudium (L3) für Deutsch und Geschichte an der JLU Gießen engagierte er sich ab 2019 in unterschiedlichen Funktionen an der AHL – zunächst ehrenamtlich, später als studentische und wissenschaftliche Hilfskraft, schließlich als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Zwischenzeitlich übernahm er zudem kommissarisch die Geschäftsführung.

Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag u.a. auf der Organisation und Begleitung von Exkursionen nach Łódź und Hadamar. Darüber hinaus hat er die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Veranstaltungstätigkeit der AHL maßgeblich mitgestaltet und stand unseren Kooperationspartnern stets als Ansprechperson zur Verfügung. In der Forschung wirkte er an zahlreichen Projekten mit und trieb zuletzt das vom HMWK geförderte Projekt „Verankerte Geschichte(n), starke Demokratie“ entscheidend voran und wirkte an der Ringelblum-Edition mit. Zudem war er in vielfältige Fachberatungsaufgaben der AHL eingebunden.

Seit 2022 brachte sich Felix Luckau auch in der Lehre am Fachbereich 05 sowie am CLAS ein. Seine Lehrveranstaltungen befassten sich u. a. mit der Migrationsgeschichte Deutschlands und der Geschichte der Bundesrepublik, mit Darstellungen des Holocaust im Film und in den sozialen Medien sowie mit Fragen nachhaltigen Lernens in der Holocaust Education.

Felix Luckau hinterlässt an der AHL eine große Lücke: Als versierter Wissenschaftler, als stets zuvorkommender und hilfsbereiter Kollege, der immer auch ein offenes Ohr für die Anliegen anderer hatte, wird er uns sehr fehlen. Die Erfolge der AHL in den letzten Jahren wären ohne sein großes Engagement nicht möglich gewesen. Dafür sind wir ihm unendlich dankbar! Gleichzeitig freuen wir uns, dass die Schule mit ihm eine geschätzte Verstärkung gewinnt, und wünschen Dir, lieber Felix, für Deine weiteren Pläne alles erdenklich Gute!


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Arbeitsstelle Holocaustliteratur
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