am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Veranstaltungstipp: „HOLOFICTION – Eine Reflexion über die Darstellung des Holocaust im Film“ – Filmvorführung und -gespräch mit Regisseur Michal Kosakowski

07.04.2026

14. April 2026, 19 Uhr, Kino CasaBlanca Bad Soden (Zum Quellenpark 2, 65812 Bad Soden am Taunus)

Anlässlich Jom Ha'Shoah, dem Gedenktag für die Opfer der Shoah und des jüdischen Widerstands, laden das Projekt Zeitzeugen im Bistum Limburg und das Kino CasaBlanca in Bad Soden am Taunus am Dienstag, den 14. April 2026, um 19 Uhr zu einer Filmvorführung ein. Gezeigt wird der Film HOLOFICTION (2025, 102 Min., FSK 12) des Regisseurs Michal Kosakowski, der im Anschluss für ein Werkstattgespräch zu Gast sein wird.

Der experimentelle Dokumentarfilm setzt sich ausschließlich aus Archivmaterial von mehr als 3.000 internationalen Spielfilmen zusammen, die sich mit der Shoah auseinandersetzen. HOLOFICTION versteht sich als künstlerische Bestandsaufnahme der seit Jahrzehnten wiederkehrenden Motive und szenischen Narrative in fiktionalen Darstellungen des Massenmords an Jüdinnen und Juden.

Ausgehend von der radikalen Position des französischen Journalisten und Filmemachers Claude Lanzmann zur Unzulässigkeit fiktionaler Darstellungen des Holocaust und im Spannungsfeld zu Theodor W. Adornos berühmter These fragt der Film: Was darf Fiktion? Was kann Kunst leisten?

Weitere Informationen zum Film sowie Tickets (5 Euro / 2,50 Euro erm.) finden Sie hier.


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