am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

„Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde – Gegen Antisemitismus“: Die Arbeitsstelle Holocaustliteratur unterstützt den Aufruf der Jüdischen Gemeinde Gießen zur Solidaritätskundgebung

25.01.2026

1. Februar 2026, 18 Uhr, Kirchenplatz Gießen 

Am Dienstag, dem 13. Januar, wurde ein Angriff auf die Synagoge in Gießen verübt. Mit Betroffenheit und Erschütterung haben wir dies aufgenommen.  

Als Parteien, Organisationen, Verbände, als Bürger:innen in Gießen drücken wir unsere Solidarität mit der Jüdischen Gemeinde aus und verurteilen Antisemitismus und jede Form von Rassismus und Gewalt auf das Schärfste. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass jüdisches Leben in unserer Stadt sichtbar ist und niemand aus Angst vor Übergriffen auch nur darüber nachdenken muss, religiöse Symbole sichtbar zu tragen.  

Wir stehen fest an der Seite der Jüdischen Gemeinde Gießen. Unsere Solidarität gründet sich auf die vielfältigen Kontakte und Beziehungen, die wir mit ihr pflegen. Wir stehen in engem Austausch miteinander, treten gemeinsam für Demokratie, Toleranz und Mitmenschlichkeit ein und teilen das Leben in unserer Stadt in vielfältiger Weise. Umso betroffener macht uns der erneute Angriff auf jüdisches Leben mitten unter uns, umso mehr erschüttern uns der Antisemitismus und die Bedrohungen, denen unsere Freund:innen ausgesetzt sind.  

Deshalb unterstützt die AHL den Aufruf der Jüdischen Gemeinde Gießen und lädt gemeinsam mit zahlreichen Partner:innen zur Solidaritätskundgebung am Sonntag, 1. Februar 2026, um 18 Uhr auf dem Kirchenplatz in Gießen ein.


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Arbeitsstelle Holocaustliteratur
Otto-Behaghel-Str. 10 B / 1 · D-35394 Gießen · Deutschland
arbeitsstelle@holocaustliteratur.de
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