am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Holocaust-Überlebende unterstützen Forderung nach einem AfD-Verbotsverfahren

16.02.2026

Februar 2026

Anfang Februar startete in Nordrhein-Westfalen der „NRW-Appell für ein AfD-Verbot“. Bis Juli will die Initiative 100.000 Unterschriften sammeln. Damit sollen der Landtag und die Landesregierung aufgefordert werden, sich im Bundesrat für die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die AfD einzusetzen.

Mehr als 50 Initiativen aus rund 29 Städten unterstützen den Appell. Zu den Unterzeichnenden gehört auch der Holocaust-Überlebende Dr. Leon Weintraub. In einem offenen Brief wandte sich der 100-Jährige an den nordrhein-westfälischen Landtag sowie die Landesregierung. Der vollständige Wortlaut des Schreibens ist hier abrufbar.

Am 11. Februar veröffentlichte zudem das Internationale Auschwitz Komitee eine Pressemitteilung. Darin fordert der Zusammenschluss von Auschwitz-Überlebenden und deren Organisationen insbesondere Bundesinnenminister Alexander Dobrindt auf, die notwendigen Weichen für ein entsprechendes Verbotsverfahren zu stellen. Das Auftreten der Partei sei „für Überlebende des Holocaust unerträglich“, heißt es in der Mitteilung, die hier vollständig einsehbar ist.


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