Am 9. November findet um 16:30 Uhr auf dem Rathausvorplatz (Berliner Platz 1, 35390 Gießen) eine Gedenkveranstaltung statt, die an die Verfolgung und Ermordung der jüdischen Bürger:innen Gießens sowie an die Zerstörung der Gießener Synagogen erinnert.
Veranstaltet wird die „Stunde der Erinnerung und Mahnung“ vom Magistrat der Universitätsstadt Gießen in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gießen-Wetzlar. Beteiligt sind außerdem die Jüdische Gemeinde Gießen, die Evangelische und Katholische Kirche sowie Schüler:innen der Liebigschule Gießen.
Programm
- Musikalische Eröffnung: Astor Piazolla – Oblivión, interpretiert von Marco Weisbecker an der Oboe und Rolf Weinreich mit Gesang und Gitarre
- Begrüßung und Gedenkworte von Ministerpräsident a.D. Volker Bouffier (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gießen-Wetzlar)
- Rede von Bürgermeister Alexander Wright
- Musikalisches Zwischenspiel: Mordechai Gebirtig - S'brent
- Lesung von Texten zum Thema Nationalsozialismus von Schüler:innen der Liebigschule Gießen
- Lesung geistlicher Worte von Dekanin Carolin Kalbhenn (Evangelische Kirche) und Alexander Vog (Leitender Pfarrer Katholischer Pastoralraum Gießen-Stadt)
- Totengebet: Jüdische Gemeinde Gießen
- Kranzniederlegung am Mahnmal durch Bürgermeister Alexander Wright und Stadtverordnetenvorsteher Klaus Peter Möller
- Musikalischer Ausklang: Reinhard Mey - Die Mauern meiner Zeit
Zudem bieten die DEXT-Fachstelle und das Jugendbildungswerk der Universitätsstadt Gießen im November die Veranstaltungsreihe „Erinnern, mahnen, wachsam sein“ an. Rund um den 9. November 2026 wird dabei an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert und ihren Spuren in Gießen nachgegangen. Teil des Programms ist auch der Audiowalk „Von Gießen nach Theresienstadt“, der von AHL-Mitarbeiterin Michelle Damm mitentwickelt wurde.
Weitere Informationen zur Gedenkstunde finden Sie hier.
Zum Programm der Reihe „Erinnern, mahnen, wachsam sein“ gelangen Sie hier.