am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Die AHL unterstützt das Anliegen des offenen Briefes verschiedener Einrichtungen historisch-politischer Bildung zum konsequenten Vorgehen gegen KI-generierte Holocaust-Verfälschungen auf Social-Media-Plattformen

16.01.2026

Januar 2026

Die AHL schließt sich dem offenen Brief von mehr als 30 Gedenkstätten, Lernorten, Museen und Archiven an, die ein entschiedenes Vorgehen gegen KI-generierte Inhalte mit Bezug zum Nationalsozialismus fordern. In ihrem Schreiben weisen die Unterzeichner:innen darauf hin, dass in den sozialen Netzwerken zunehmend mittels Künstlicher Intelligenz erstellte Bilder und Videos kursieren, die historische Ereignisse verzerren oder verfälschen. Solche Darstellungen – etwa angebliche Szenen aus Konzentrationslagern oder deren Befreiung – vermischen Fakten mit emotionalisierter Fiktion und können zur Verharmlosung des Holocaust sowie zur Verbreitung revisionistischer Narrative beitragen: „Sie verändern die Sehgewohnheiten der Nutzer:innen, die zunehmend auch authentische historische Dokumente anzweifeln“, heißt es in dem Brief.

Gefordert wird deshalb ein konsequentes Handeln der Plattformbetreiber, um gegen die geschichtsverfälschenden KI-Inhalte vorzugehen: „Wir setzen uns für eine digitale Öffentlichkeit ein, in der Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung und ihre Nachkommen davor geschützt sind, dass ihre Lebensgeschichten von Unbekannten für Profit instrumentalisiert werden.“

Die AHL unterstützt dieses Anliegen ausdrücklich und bekennt sich zu den formulierten Forderungen!
Den vollständigen Brief finden Sie hier.


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