Die Arbeitsstelle Holocaustliteratur (AHL) und die Universitätsbibliothek (UB) Gießen laden zur Abschlusspräsentation des gemeinsamen Projekts „Namen, Orte, Erinnerung(en): KI-gestützte Erschließung von Holocaustliteratur“ ein. Die Vorstellung findet am Donnerstag, 26. Februar, ab 11 Uhr in Raum 116 des neuen Büro- und Seminargebäudes der JLU Gießen (Rathenaustraße 10, 35394 Gießen) statt.
Das vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur (HMWK) geförderte Projekt widmet sich der digitalen Erschließung der Sammlung Frühe Holocaust- und Lagerliteratur innerhalb der Digitalen Gießener Sammlungen. Mithilfe künstlicher Intelligenz wurden in den Texten automatisiert Personen, Orte und zentrale Themen identifiziert (sogenannte Named Entity Recognition), anschließend redaktionell geprüft und angereichert.
In der Präsentation werden Vorgehensweise und Ergebnisse des Projekts vorgestellt. Demonstriert werden u. a. der praktische Einsatz von OCR- und NER-Tools sowie die Herausforderungen bei der Auf- und Nachbearbeitung maschinell erzeugter Daten. Darüber hinaus wird die Bedeutung von Normdaten für deren nachhaltige Nutzung und Vernetzung in Katalog- und Nachweissystemen dargestellt. Anhand exemplarischer Ergebnisse werden Potenziale und Grenzen der automatisierten Erschließung aufgezeigt. Abschließend werden die Einsatzmöglichkeiten und Nutzungspotenziale der angereicherten Daten in Wissenschaft, Lehre und Erinnerungskultur diskutiert.
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