am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

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Herzlich Willkommen bei der Arbeitsstelle Holocaustliteratur

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Forschungsprojekt ′GeoBib′

Ziel des Projekts ist es, die frühen Texte der deutsch- bzw. polnischsprachigen Holocaust- und Lagerliteratur von 1933-1949 bibliographisch in einer Online-Datenbank zu erfassen.

So können diese frühen Texte, die in weiten Teilen aus dem kulturellen und kollektiven Gedächtnis verdrängt wurden, überhaupt erst wieder auffindbar gemacht und für die öffentliche, wissenschaftliche und didaktische Wahrnehmung erschlossen und aufbereitet werden. Ergänzt werden die bibliographischen Einträge durch inhaltliche und biographische Annotationen sowie Georeferenzierungen (Informationen zu Orten und Plätzen anhand von Kartenmaterial).

Das gemeinsame Projekt der Arbeitsstelle Holocaustliteratur mit dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI), der Professur für Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik, dem Institut für Geographie (alle JLU Gießen) sowie dem Herder-Institut (Marburg) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.


Neu erschienen: Konrad Heiden ′Eine Nacht im November 1938 – Ein zeitgenössischer Bericht′

Anlässlich des 75. Jahrestages der Reichspogromnacht 1938 ist im September 2013 der zeitgenössiche Bericht von Konrad Heiden, herausgegeben von Sascha Feuchert, Markus Roth und Christiane Weber, im Wallstein Verlag erschienen.

Der Bericht, der erstmals auf Deutsch publiziert ist, ist einer der frühesten Versuche einer Darstellung des "Zivilisationsbruchs" Reichspogromnacht. Seine Aufzeichnungen begann der Journalist und Publizist Konrad Heiden bereits wenige Wochen nach dem 9. November 1938.  Mit Hilfe zahlreicher Berichte von jüdischen Augenzeugen und gestützt auf Zeitungsartikel der NS-Propaganda und der freien Welt schildert er ausführlich und packend die Vorgeschichte und die mörderischen Ereignisse jener Nacht im November 1938. Schon für die Zeitgenossen stellte sie einen entscheidenden Wendepunkt in der Verfolgung der Juden dar. Heute, im Rückblick, gilt sie als eine wichtige Etappe der Radikalisierung, an deren Ende der systematische Massenmord an den europäischen Juden stand.

Konrad Heiden (1901-1966) war in den dreißiger und vierziger Jahren einer der erfolgreichsten publizistischen Gegner des Nationalsozialismus. Neben seinem Bericht zur Reichspogromnacht veröffentlichte er die erste Hitler-Biographie sowie Bücher zu den Anfängen der NS-Diktatur und der Geschichte des Nationalsozialismus, die mehrfach aufgelegt und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.

Weitere Informationen zur Person Konrad Heiden finden Sie hier auf unserer Homepage, weitere Details zur Buchpublikation auch auf den Seiten des Wallstein-Verlags.

Rezensionen:


Friedrich Kellner
Friedrich Kellner

Zahlreiche Rezensionen und Presseberichte zur Kellner Edition erschienen

Seit dem Erscheinen des Tagebuchs von Friedrich Kellner,  das seit 2005 an der Arbeitsstelle ediert wurde und im Juli 2011 im Wallstein-Verlag erschienen ist, sind zahlreiche Presseberichte, Rezensionen, Radio- und Fernsehbeiträge zur Edition erschienen.

Informationen zum Projekt und Presseberichte finden Sie hier.



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