am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Edition der Enzyklopädie des Gettos Lodz/Litzmannstadt

Die Arbeitsstelle Holocaustliteratur ediert in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Sprachgeschichte (Prof. Dr. Jörg Riecke) und dem Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte die Enzyklopädie des Gettos Lodz/Litzmannstadt.

1943/44 schrieben Mitarbeiter des Archivs um Oskar Singer und Oskar Rosenfeld neben ihrer Arbeit an der Getto-Chronik an einer Enzyklopädie des Gettos. Sie wollten der Nachwelt das Leben im Getto verständlicher machen, indem sie ein Lexikon zusammenstellten, das die zentralen Begriffe der Getto-Sprache erklärt, Institutionen der Verwaltung, wichtige Persönlichkeiten und Ereignisse erläutert. So haben sie ein einmaliges, aber unvollendetes Zeugnis geschaffen, das im Editionsprojekt sprach-, literatur- und geschichtswissenschaftlich kontextualisiert wird. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und läuft bis April 2017.

Projektverantwortlicher an der Arbeitsstelle Holocaustliteratur
Hon.-Prof. Dr. Sascha Feuchert
E-Mail: sascha.feuchert@germanistik.uni-giessen.de

(c) Zydowski Instytut Historyczny, Warschau
(c) Zydowski Instytut Historyczny, Warschau

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Arbeitsstelle Holocaustliteratur
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