am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

′Vom Zeitzeugen zum ′Textzeugen′? - Literatur in der Gedenkstättenarbeit′ am 8. und 9. Oktober 2018

Ein von der AHL organisierter Workshop unter dem Titel „Vom Zeitzeugen zum ‚Textzeugen‘? Literatur in der Gedenkstättenarbeit“ findet am 8. und 9. Oktober 2018 in Gießen statt.
Bereits seit einigen Jahren wird diskutiert, wie das gesellschaftlich bedeutsame Nachdenken und Sprechen über den Holocaust zukünftig fortgesetzt werden kann. Dahinter steht die Sorge, dass der gegenwärtige Erinnerungsdiskurs verstummt, wenn die Generation der Zeitzeugen nicht mehr da sein wird. 

Für die Entwicklung zielgruppenorientierter Konzepte und um auch weiterhin einen aktiven Umgang mit der Literatur gestalten zu können und die Erinnerung an den Holocaust zu sichern, benötigen wir vor allem auch Einblicke in die Expertise der Pädagoginnen und Pädagogen, die in der Gedenkstättenarbeit aktiv sind. Hierfür soll der Workshop, zu dem einige Mitarbeiter der pädagogischen Abteilungen großer Gedenkstätten in Deutschland eingeladen sind, wichtige Impulse liefern. Zum Rahmenprogramm gehört zudem eine öffentliche Podiumsdiskussion am 8. Oktober, in der es vor allem auch darum gehen soll, wie die Auseinandersetzung mit dem Holocaust in bildungspolitischen Kontexten dazu beitragen kann, verschiedene Perspektiven bereitzustellen und dabei gegen Diskriminierung und Ausgrenzung vorzugehen – insbesondere auch mit Blick auf die zunehmende Fremdenfeindlichkeit und des Rechtspopulismus.

Weitere Informationen zum Workshop finden Sie hier in Kürze.


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