am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Seminar für Gedenkstättenpädagogen_innen und Lehrer_innen zum Thema ′Gegenstände und Dokumente. Zeugen der Geschichte. Neue Konzepte in der internationalen Gedenkstättenpädagogik′

22.05.2018

3. bis 7. November 2018
 

Vom 3. bis 7. November 2018 organisiert die Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim / Auschwitz in Zusammenarbeit mit dem International Tracing Service (ITS) und dem Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim /Auschwitz ein Seminar für Gedenkstättenpädagogen_innen und Lehrer_innen.
Im Zentrum des Seminars stehen die Fragen nach dem ‚Wesen‘ des historischen Lernens in den Gedenkstätten heute, besonders im deutsch-polnischen Kontext, sowie nach den Zielen der pädagogischen Arbeit an Erinnerungsorten heute und den Methoden, die heute in der Jugendarbeit besonders relevant sind.
Ein Schwerpunkt des Seminars liegt bei dem Medium "Dokument", das als historische Quelle in der pädagogischen Arbeit in vielerlei Hinsicht eingesetzt werden kann. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde eine Vielzahl an Dokumenten in der Verwaltung der Konzentrationslager angefertigt, die heutzutage als Quelle pädagogisch aufgearbeitet werden können. Hierfür wird unter anderem das Pilotprojekt "Document Go" des International Tracing Service (ITS) vorgestellt und gemeinsam getestet.
Zusätzlich wird eine intensive Auseinandersetzung mit dem historischen Ort Auschwitz durch Führungen, Gespräche mit Experten_innen und Zeitzeugen_innen stattfinden.


Das Seminar wird von der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim /Auschwitz organisiert und findet vom 3. bis 7. November 2018 dort statt.
Anmeldungen sind bis zum bis 30.09.2018 bei Frau Elzbieta Pasternak möglich (Email: pasternak@mdsm.pl, Tel: 0048 33 843 23 77).
Die Teilnahmegebühren betragen 60 Euro.


Weitere Informationen finden Sie hier.
 


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