am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Bildungsstätte Anne Frank und Historisches Museum Frankfurt laden ein zur Veranstaltung Buch im Gespräch: ′Das unsichtbare Vorurteil. Antisemitismusdiskurse in der US-amerikanischen Linken seit 9/11′

06.09.2017

11. September 2017

In ihrer Studie "Das unsichtbare Vorurteil - Antisemitismusdiskurse in der US-amerikanischen Linken seit 9/11"  beschäftigt sich die Wissenschaftlerin Sina Arnold mit dem dem globalen Antisemitismus im 21. Jahrhundert.
In den USA etwa stehen seit den Anschlägen vom 11. September globalisierungskritische und pazifistische Bewegungen, pro-palästinensische Gruppen oder Occupy Wall Street verstärkt unter Antisemitismusverdacht. Seit der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten gewinnen diese Debatten an Virulenz. Antisemitische Stereotype kursieren zunehmend in der Öffentlichkeit. Zugleich ist ein Anstieg antisemitischer Straftaten – vor allem durch rechte Akteure – zu verzeichnen.

Am 11. September 2017 um 19 Uhr spricht Sina Arnold, wissenschaftliche Geschäftsführerin am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin, im Historischen Museum Frankfurt (Saalhof 1) mit dem Antisemitismusforscher Klaus Holz, Generalsekretär der Evangelischen Akademien in Deutschland, über ihre Studie. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen sowie den Veranstaltungsflyer fnden Sie hier:
www.bs-anne-frank.de/fileadmin/downloads/Sina_Arnold_11.09.pdf


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