am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Artikel von Markus Roth in der aktuellen Ausgabe von ′ZEIT Geschichte′ erschienen

31.01.2018

Januar 2018

In "Zeit Geschichte" ist nun ein Artikel von Markus Roth erschienen. Unter dem Titel "Gegen 'Asoziale' und 'Arbeitsscheue'" beschreibt er, wie die Nationalsozialisten unter dem Deckmantel der Verbrechensbekämpfung den Begriff der Kriminalität nach Belieben ausweiteteten und politisch und 'rassisch' Unerwünschte als 'Asoziale' oder 'Arbeitsscheue' verfolgten. Dazu zählten auch etwa Bettler, Landstreicher, Zuhälter, 'Zigeuner', mehrfach Vorbestrafte und vobestrafte Juden. Ab Ende 1937 konnten 'Asoziale' und 'Arbeitsscheue', ebenso wie 'Gewohnheitsverbrecher', denen man eine genetische Veranlagung zur Kriminalität unterstellte, durch den Erlass zur "vorbeugenden Verbrechensbekämpfung" nach reiner Willkür 'präventiv' inhaftiert werden.
Weitere Informationen zur aktuellen Ausgabe von "ZEIT Geschichte" und dem Artikel erhalten Sie hier.


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