am Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen

Eine katalanische Stimme aus dem Holocaust: der Fall ′K. L. Reich′

13.04.2017

21. April 2017

Anlässlich des Festtages ,Sant Jordi' organisieren der Katalanische Salon e.V. und die Vertretung der Regierung von Katalonien in Deutschland mit freundlicher Unterstützung des Instituts Ramon Llull und des Czernin Verlags am 21. April die Veranstaltung "Eine katalanische Stimme aus dem Holocaust: der Fall 'K. L. Reich'" in Berlin.

Im Konzentrationslager Mauthausen waren etwa 7000 Spanier inhaftiert. Nur ungefähr 2000 konnten überleben. Einer davon war Joaquim Amat-Piniella, der das Leben und das Schicksal der Gefangenen in seinem Werk "K.L. Reich" thematisiert. Dabei nimmt der überlebende Autor vom Memoiren-Genre Abstand und schildert die Geschehnisse im KZ Mauthausen mittels eines Romans, der die Internierung von Flüchtlingen des Franco-Regimes porträtiert. Die Lesung und das anschließende Gespräch wird durchgeführt von Kirsten Brandt (Übersetzerin des Buches), Prof. Dr. Collado Seidel (Historiker an der Arbeitsstelle Neueste Geschichte der Philipps-Universität Marburg) und Charlotte Kitzinger (Literaturwissenschaftlerin an der Arbeitsstelle Holocaustliteratur der Justus-Liebig-Universität Gießen).

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Literaturhaus Berlin (Fasanenstraße 23, 10719 Berlin).

Eine Rezension zum Roman (von Charlotte Kitzinger) finden Sie hier.


Drucken


TOP
Arbeitsstelle Holocaustliteratur
Otto-Behaghel-Str. 10 B / 1 · D-35394 Gießen · Deutschland
arbeitsstelle.holocaustliteratur@germanistik.uni-giessen.de
News-Ticker